SV Jechtingen

Der SVJ feierte im vergangenen Jahr 60-jähriges Jubiläum.

Geschichte des SVJ

Aus dem Wunsch der Dorfjugend heraus Fußball zu spielen, wurde am
4. Juni 1950 der Sportverein Jechtingen gegründet.

Erste Vorsitzende von damals bis heute:
1950-51 Fridolin Beck
1951-52 Josef Hug
1952-54 Anton Sibbus
1954-55 Walter Nadler
1955-59 Karl Gerhart
1959-60 Paul Helde
1960-62 Heinrich Häfele
1962-66 Walter Nadler
1966-81 Gerd Bohn
1981-90 Erwin Weisenhorn
1990-94 Willy Hochreiter
1994-99 Hans-Klaus Bohny
2000-02 Thorsten Hofmann
2002-06 Winfried Gerhart
2007-heute Tobias Wörne

Zurück zu den Anfängen
Zunächst einmal musste ein Sportplatz gebaut werden. Das heißt 100 x 70 Meter Wald wurden abgeholzt. Mit einfachen Hilfsmitteln ging man ans Werk, doch es wurde sehr schwer, bis dann von den französischen Streitkräften in Breisach, als Fahrschule getarnt, 10 Mann und eine Planierraupe den Platz fertigstellten. Lohn für sie waren 8 Tage Einquartierung und 2 Spanferkel. Im Juni 1951 wurde der Platz dann eingeweiht.

Weitere Bautätigkeiten
1964–1965: Bau des Vereinsheimes
1966–1967: Bau des WC-Anlage
1968–1969: Verlegung der Stromversorgung
1968: Bau des Trainingsplatzes
1974: Verlegung der Wasserleitung
1975: Rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum konnte die Zufahrtstraße    zum Sportplatz geteert werden.
1980–1981: Ausbau des Trainingsplatzes in seiner jetzigen Form.
1982: Flutlichtanlage auf dem Trainingsplatz
1984–1987: Bau des neuen Vereinsheimes
1994: Verbreiterung und Verlängerung des Hauptplatzes
1997: Überdachung der Zuschauertribühne
1998: Verlegung der Beregnungsanlage.

Ein großes Problem stellte immer wieder das Hochwasser dar. Schon oft stand der Sportplatz und das Vereinsheim unter Wasser. Im Frühjahr 1999 gleich
zwei Mal. Dann wieder 2004 und zuletzt eine Woche nach der Sportwoche 2007. Schäden an Platz und Gebäuden stellten den SVJ immer wieder vor große Herausforderungen.

Nun zum Sportlichen
Die allererste Saison beendete die junge Mannschaft mit 3 Pluspunkten auf dem letzten Tabellenplatz.
Die Sportbegeisterung nahm jedoch trotzdem zu und schon bald konnte eine zweite Mannschaft und eine Jugendabteilung gebildet werden.
Die sportlichen Erfolge steigerten sich und so konnte Jahr für Jahr stets ein vorderer Rang erzielt werden.
Für die Saison 70/71 konnte erstmals ein Trainer engagiert werden.
Nach 33 Jahren gelang es endlich im Jahre 1983 die Meisterschaft in der Kreisliga B zu erringen.
Ein einmaliges Ereignis! Jubel, Trubel tagelang im ganzen Dorf!
Dann folgten 6 Jahre Kreisliga A. Abstieg in der Saison 94/95. Doch gleich errang man wieder die Vizemeisterschaft. Durch packende, rassante und dramatische Aufstiegs-Spiele stieg man erneut in die Kreisliga A auf.
Viele erinnern sich noch gerne an das Spiel in Auggen.

In der Saison 97/98 die Meisterschaft dann in der Kreisliga A und damit der Aufstieg in die Bezirksliga. Wo man jedoch schon nach einem Jahr wieder Abschied nehmen musste und nach zwei Jahren sich in der Kreiliga B wiederfand. In der Saison 08/09 wurde die Relegationsrunde erreicht und trotz spannender und dramatischer Spiele hatte es leider nicht zum Aufstieg gereicht.

Ein besonderes Highlight in der Geschichte des SVJ sei hier noch erwähnt.
In Jahr 1994 war der SC Freiburg auf der Suche nach einem geeigneten Platz um das Reserverundenspiel gegen den FC Bayern München auszutragen. Durch Kontakte von Winfried Sibbus zu Franz bzw. Fritz Keller kam es dazu, dass die Wahl auf den frisch sanierten Sportplatz des SV Jechtingen fiel. Also reisten im November die Mannschaftsbusse des FC Bayern München und des SC Freiburgs in das Waldstadion. Damalige Stars wie Cardoso, Jens Todt, Martin Braun, Andreas Zeyer und Volker Finke von SC Freiburg waren zu sehen sowie Augenthaler als Trainer, Sternkopf, Scholl und der damals 23-jährige Sven Scheuer in Tor des FC Bayern.
Es war eine gigantische Kulisse von 2500 Zuschauern.
Einmalig in der Geschichte des SVJ! Das Spiel endete 2:1 für Bayern.

Allen, die den Verein in irgendeiner Art und Weise unterstützt haben und in Zukunft unterstützen werden, sei hier gedankt.
Viele helfende Hände haben unser Waldstadion und den Verein
mit aufgebaut und so eine Städte geschaffen, die keine Wünsche offen lässt und in der weiteren und näheren Umgebung seinesgleichen sucht.